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Titel

PDF 
Schaffung von Kleingewässern im Projekt Renaturierung von Kleingewässern im Nordosten der Schorfheide

 

Anlage von Kleingewässern (Mulden) für den Amphibienschutz in zwei Projektgebieten bei Angermünde. Geplant sind Aushubarbeiten, Dammsanierung und Einbau eines Überlaufrohrs. Bauzeit: September bis November 2026, ca. 4–6 Wochen.

Vergabeverfahren

Verfahren zur Vor-Information
Bauauftrag (VOB)

NUTS

Brandenburg
Brandenburg
Uckermark

Brandenburg
Brandenburg
Potsdam, Kreisfreie Stadt

Ausführung

DE-14469 Potsdam

Frist

09.09.2026

Vergabestelle

Helversensche Stiftung für Arten- und Biotopschutz
Krumme Straße 6
14469 Potsdam

Beschreibung

a) Helversensche Stiftung für Arten- und Biotopschutz
Krumme Straße 6
14469 Potsdam

b) Beabsichtigte Ausschreibung: Schaffung von Kleingewässern im Projekt „Renaturierung von Kleingewässern im Nordosten der Schorfheide, Phase 1"

Ex ante Veröffentlichung

Titel: Schaffung von Kleingewässern im Projekt „Renaturierung von Kleingewässern im Nordosten der Schorfheide, Phase 1"

VO: VOB/A

c) Vergabeart: Beschränkte Ausschreibung ohne Teilnahmewettbewerb nach § 3 Abs. 2 VOB/A

Vergabenummer: KGW-2026/1

d) Die Helversen'sche Stiftung für Arten- und Biotopschutz beabsichtigt, in den zwei Projektgebieten „Hintenteich 2" und „Quellmoor Hälterteiche" in 16278 Angermünde OT Biesenbrow mehrere Mulden als temporäre Kleingewässer, insbesondere für den Schutz der Amphibien, anzulegen. Ebenfalls sollen ein alter Damm eines ehemaligen Fischbeckens ertüchtigt werden und an einem Durchlass ein Überlaufrohr mit Siebaufsatz eingebaut werden. Im Vorfeld sind dazu die Validierung und Korrektur des DGM1, Vermessungen der Geländehöhen sowie Bodenansprachen und die Analyse ausgewählter Bodenproben durchgeführt worden.

Innerhalb der Projektfläche Kleingewässer Hintenteich 2 sind keine Oberflächengewässer vorhanden und der Untergrund ist fest. Jedoch existieren alte, ca. 10-15 m lange Grabenstrukturen sowie eine Verrohrung zur Entwässerung des Gebietes, die unter dem Plattenweg entlang in Richtung Mühlteich verläuft. Unter Nutzung dieser Grabenstrukturen sollen neue Kleingewässer ausgehoben und die Verrohrung mit einem L-Überlaufrohr mit Siebaufsatz zum Anstau von Wasser genutzt werden.

Nördlich des Projektgebietes Quellmoor Hälterteiche liegt der Mühlteich, der durch einen Damm abgetrennt ist und der der Fischzucht dient. Östlich grenzt das Projektgebiet an den Schmidtgraben (Gewässer zweiter Ordnung), in den der Abfluss aus dem Mühlteich über ein regelbares Bauwerk eingeleitet wird. Westlich des Projektgebietes Quellmoor Hälterteiche schließt ein Quellmoorbereich an, der von stark verfallenen Stichgräben durchzogen, unregelmäßig vernässt und überwiegend von Schilf- und Röhrichtbeständen geprägt ist und daher nur schwierig und mit Kleintechnik zugänglich. Der Zufluss von Quellmoorwasser erfolgt teilweise über Rohrdurchlässe oder über den Plattenweg aus westlicher Richtung in das Projektgebiet Quellmoor Hälterteiche. Im Osten des Projektgebietes sind in bereits bestehenden Geländevertiefungen die Aushebung zweier neuer Kleingewässer geplant. Ebenfalls soll der Damm des ehemaligen Fischaufzuchtbeckens, der an den Schmidtgraben angrenzt, erhöht und abgedichtet werden. Der im Damm vorgefundene Schlitz soll durch eine Stützschwelle abgedichtet werden, die gleichzeitig bei hohen Wasserständen einen Überlauf in den Graben ermöglicht. Damit sich das alte Fischaufzuchtbecken mit Wasser füllt, soll im Zufluss die Sohle zusätzlich eingetieft werden.

e) Bauzeitplan: Die Umsetzung der Maßnahmen sollte im Bauzeitraum von September bis November 2026 stattfinden. Dabei sollten die für den Spätherbst charakteristischen niedrigen Wasserstände herrschen. Der Ankauf der Baumaterialien soll ab September 2026 erfolgen. Sollte es zu hohen Wasserständen kommen, sind bedarfsweise Wasserhaltungen mit Sandsäcken nach vorheriger Absprache möglich.

Die Bauzeit wird vorerst gesamt auf etwa 4 bis 6 Wochen angesetzt, sie kann aber auch je nach Witterung, örtlichen Gegebenheiten (Erreichbarkeit der Standorte, Transport) und vorheriger Planung/Begehung oder parallelem Arbeiten an den Maßnahmenstandorten kürzer ausfallen. Die Bauphase wird durch eine ökologische Baubegleitung und eine archäologische Baubegleitung ergänzt.

f) Zuschlagskriterium: 100 % Preis

g) Die Aufforderung zur Angebotsabgabe erfolgt per E-Mail am 17.08.2026 um 12:00 Uhr.

h) Bei Interesse melden Sie sich bitte bei smigrowska@helversen-stiftung.org oder telefonisch unter 0151 235 880 75, um die Formulare „Eigenerklärung zur Eignung" und „Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen" anzufordern.

Veröffentlichung

Geonet Ausschreibung 204922 vom 12.08.2026